Lebensversicherung
Die Lebensversicherung ist für die Absicherung des Todes gedacht, damit die Hinterbliebenen in diesem Fall auch nach dem Tod finanziell abgesichert sind. So sollte eine Lebensversicherung vor allem bei den Menschen bestehen, die als Alleinverdiener für den Lebensunterhalt sorgen und auch bei den Menschen, die einen oder mehrere Kredite zu bedienen haben.
Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung ist die klassische Form der Todesfallabsicherung. Denn hier wird einzig der Tod auch abgesichert. Die Menschen zahlen über die Laufzeit hinweg einen gleichbleibenden Betrag zu der Versicherung ein. Während der Vertragslaufzeit ist der Versicherte abgesichert, dass die Hinterbliebenen, wenn in dieser Zeit es zum Tod kommen sollte, die Leistung beziehen können. So lassen sich Kosten, nur für dieses Risiko, geringer halten, das eigentliche Ziel, die Todesfallleistung, kann aber sehr hoch versichert werden.
Kapitallebensversicherung
Die Kapitallebensversicherung hingegen sichert neben dem Tod auch den Erlebensfall ab. Es wird zusätzlich zu der Versicherungssumme für den Todesfall eine Versicherung auf das Alter gegeben, für welche der Versicherte sich Kapital aufbauen kann. Dieses angesparte Geld, welches je nach Art der Anlage hohe Erträge bringen kann, kann so für die Rentenvorsorge genutzt werden.
Da die Kapitallebensversicherung sich aus zwei Komponenten zusammensetzt, sind auch die Beiträge zu der Versicherung entweder höher, oder aber die Leistungen aus den einzelnen Versicherungen fallen geringer aus, als wenn sie einzeln abgeschlossen werden.
Bei der Kapitallebensversicherung kann im Vorfeld die Leistungssumme für den Todesfall bestimmt werden, die Erträge aus der Kapitalabsicherung allerdings nicht, da die Beiträge zu einem bestimmten Teil auch spekulativ angelegt werden. Die Versicherungen können hier eine Garantiesumme angeben, die dann auch so zur Auszahlung kommen wird, die aber Gewinne noch nicht berücksichtigt.
Englische Lebensversicherung
Die Englische Lebensversicherung ist eine Form der Kapitallebensversicherung, die nur in Großbritannien so abzuschließen ist. Denn anderes als bei der deutschen Versicherung sind hier die Erträge sehr viel höher. Dieses liegt daran, dass die Versicherungsgesellschaften mehr Beitragszahlungen unverzinst anlegen können, die dann für hohe Gewinne einstehen.
Beitragsberechnung
Für die Gestaltung der Beiträge ist das Risiko der versicherten Person zu ermitteln. So sind hier Alter, Geschlecht und auch die allgemeine gesundheitliche Verfassung zu bestimmen. Bei vielen Versicherungsgesellschaften ist es so, dass Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen, damit sich die Anbieter ein Bild machen können. Je nach Risiko werden dann unterschiedlich hohe Beiträge eingezahlt. Auch sehr wichtig ist die Vertragslaufzeit. Über einen langen Zeitraum sind die Beiträge sehr viel niedriger. So können vor allem junge Menschen eine Lebensversicherung deutlich geringer abschließen, wenn sie auch noch gesundheitlich keine Risiken bergen.
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